Nutzen statt besitzen

Eine Rikscha - sechs Freunde

Die meisten Besitzer von privat genutzten Spezialrädern – egal ob das eine Rikscha, ein Lastenrad oder ein anderes Rad ist – haben eines mit Millionen Automobilbenutzern gemeinsam: Ein Tag hat 24 Stunden und die Zeit in der das Fahrzeug wirklich genutzt wird, macht nur einen Bruchteil davon aus.

Bei den Unmengen privat genutzter Blechkarossen geht das einher mit einer riesigen Platzverschwendung, besonders in den Innenstädten blockieren Parkplätze die Flächen für Grün, Spielplätze und für Fuß- und Radwege. Die Lösung für alle Menschen, die lieber mit dem Umweltverbund unterwegs sind und trotzdem ab und zu auf ein Auto angewiesen sind, heißt daher Carsharing.

Wer jährlich nicht mehr als 10.000 km fährt, der kann, wenn er statt auf ein eigenes Auto lieber auf das gemeinschaftliche Autoteilen setzt, richtig viel Geld sparen.

Ein Lastenfahrrad von teilAuto in Leipzig

Zwar verursacht ein Spezialrad in der Regel nicht so hohe Kosten wie ein Automobil, da bei ihm weder Spritkosten noch Parkplatzgebühren und KFZ-Steuern anfallen. Dennoch ist bei einem Spezialrad mit teilweise recht hohen Anschaffungskosten, gelegentlichen Wartungskosten und gegebenenfalls Garagengebühren zu rechnen.  Daher unterstützt der VCD neben dem Carsharing auch gemeinschaftlich genutzte Rikschas, Lastenräder und Co.

Wenn du also beispielsweise mit einem stylischem (Kinder-)Transportrad liebäugelst, dir aber die hohen Kosten dafür ein Dorn im Auge sind, dann mach doch deine Nachbarn, Bekannte und Freunde darauf aufmerksam, dass man damit auch prima große Einkäufe erledigen kann oder seine sieben Sachen  in der Kleingartensparte  direkt bis an den eigenen Garten heranfahren kann. Vielleicht leistet ihr euch dann ja gemeinsam eines?

Der VCD Landesverband Elbe-Saale setzt sich bei den großen Carsharing-Organisationen dafür ein, dass diese auch Spezialräder in ihren Fuhrpark mit aufnehmen und offensiv bewerben.

Weblink: Informationen des VCD-Bundesverband zum Thema Carsharing

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